Saemige Saucen wurden frueher mit Mehl oder Staerke eingedickt, heute verwendet man gerne Rahm zum Binden. Rahm ist aber nicht gleich Rahm: jede Sorte hat ihre typischen Eigenschaften, reagiert unterschiedlich auf Hitze und Saeuren. Regel: je mehr Milchfett im Rahm, um so besser eignet es sich zum Kochen.
Die Rahmsorten:
* Doppelrahm: verleiht Saucen einen vollen, runden Geschmack und eine zarte Konsistenz. Doppelrahm ist kochfest und saeurebestaendig, aber nicht schkagbar.
* Vollrahm: kochfest, saeurebestaendig (bei staerkeren Saeuren eignet sich UHT-Rahm besser als der pasteurisierte) und schlagbar.
* Halbrahm: kochfest, vertraegt sich nur bedingt mit Wein, Essig und Zitrone, ist schlagbar, wird jedoch nicht so fest wie Vollrahm.
* Saucenrahm und Saucen-Halbrahm: speziell fuer die Saucenkueche entwickelt. Sie enthalten ein pflanzliches Bindemittel, das Mehl und Staerke ueberfluessig macht. Kochfest, vertraegt sich auch mit starken Saeuren, nicht schlagbar.
* Creme fraiche, oder Sauerrahm: leicht angesaeuerten Vollrahm. Kochfest, saeurebestaendig, nicht schlagbar
* Saurer Halbrahm: die leichte Variante der Creme fraiche. Kochfest, bedingt saeurebestaendig, nicht schlagbar.
* Kaffeerahm: hitze- und saeureempfindlich, zum Kochen nicht geeignet.
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* | Quelle: - Erfasst von Rene Gagnaux |